Autor: Hendrik

  • Wichtig ist immer der Mensch, der gerade vor Dir steht

    Wichtig ist immer der Mensch, der gerade vor Dir steht

    „Wichtig ist immer der Mensch, der gerade vor Dir steht!“

    Lebensqualität in einem „kränkelnden System“ – wie kann das gelingen?

    Mitten im Odenwald, in Wald-Michelbach, arbeite ich im Alten- und Pflegeheim Haus Birkenhöhe. Seit der Übernahme durch Carmen Dörsam spüre ich jeden Tag, wie unser Haus einen frischen Wind bekommt. Ich sehe, wie Visionen lebendig werden: ein Pflegeheim, das wertorientiert, dynamisch und zukunftsfähig ist – eines, das Ressourcen schont, gesund lebt und sich stets am neuesten Stand der Versorgung orientiert.

    „Wichtig ist immer der Mensch, der gerade vor Dir steht!“ Dieser Satz begleitet mich in jedem Moment meines Arbeitsalltags. Für mich bedeutet ganzheitliche Pflege, dass ich den Menschen, der mir gerade begegnet, wirklich sehe – seine Bedürfnisse, seine Ängste, seine Sorgen, aber auch seine kleinen Freuden. Ich erinnere mich oft an Frau H., die am Anfang sehr ängstlich war, weil sie ihr Zuhause verlassen musste. Heute lächelt sie, wenn wir gemeinsam Musik hören oder einen Spaziergang im Garten machen. Solche Momente zeigen mir, wie unterschiedlich Lebensqualität erlebt werden kann.

    Veränderung – eine große Herausforderung

    Demenz, körperliche Einschränkungen oder andere geriatrische Erkrankungen verändern den Alltag unserer Bewohner*innen grundlegend. Ich erlebe, dass Veränderungen oft als Krise empfunden werden, manchmal sogar als Trauma. Gesundheit, Beziehungen, Alltag – alles wird auf den Prüfstand gestellt.


    Die geriatrischen „I‘s“ – verstehen, worauf ich achten muss

    • Immobilität – eingeschränkte Beweglichkeit
    • Instabilität – Sturzrisiko
    • Irritabilität – Stimmungsschwankungen oder herausforderndes Verhalten
    • Inkontinenz – Probleme mit Blase oder Darm
    • Isolation – Rückzug aus dem sozialen Leben
    • Immundefekte – Anfälligkeit für Krankheiten
    • Impotenz – körperliche Einschränkungen
    • Iatrogene Schäden – Nebenwirkungen von Medikamenten oder Therapien

    Oft treten mehrere dieser Einschränkungen gleichzeitig auf, nicht selten kommt ein Delir hinzu. Ich erlebe, wie verletzlich unsere Bewohner*innen sind, und wie wichtig es ist, ihre körperlichen, emotionalen und sozialen Bedürfnisse gleichzeitig wahrzunehmen.

    Mein Alltag mit hochaltrigen Bewohner*innen

    Die meisten Bewohner*innen kommen zu uns, weil sie ihren Alltag nicht mehr allein bewältigen können. Ich sehe, wie Angst, Trauer und Verzweiflung zunächst dominieren – oft begleitet von Schuldgefühlen bei den Angehörigen.

    Ich erinnere mich an Frau S., die anfangs jeden Abend weinte, weil sie ihr Zuhause vermisste. Gemeinsam haben wir kleine Rituale eingeführt: Morgens eine Tasse Tee zusammen, Nachmittags ein Spaziergang im Garten. Langsam konnte sie Vertrauen fassen und erlebt nun wieder kleine Freuden. Ich sehe solche Momente als Herzstück meiner Arbeit.


    Teilhabe statt Isolation

    Ich gestalte den Alltag so, dass unsere Bewohner*innen sich sicher und zugleich eingebunden fühlen. Ob Begegnungen mit Schulen, Vereinen oder Ehrenamtlichen – ich sehe, wie sehr solche Kontakte Lebensfreude schenken.

    Bei einem unserer Motto-Nachmittage erinnere ich mich, wie Herr M., der sonst kaum sprach, plötzlich anfing, alte Lieder mitzusingen. Es sind genau diese Momente, die mir zeigen: Gemeinschaft gibt Kraft. Ich sehe das Pflegeheim nicht nur als Versorger, sondern als kulturellen Ort des Alterns, an dem Menschen selbstbestimmt, würdevoll und sozial eingebunden leben können.



    Essen als Schlüssel zur Lebensqualität

    Für mich ist Essen weit mehr als Nahrungsaufnahme. Ich beobachte, wie individuelle Speisepläne, angepasst an Kau- und Schluckstörungen, Diabetes oder Mangelernährung, die Lebensqualität erheblich verbessern.

    Gemeinsame Mahlzeiten sind für mich ein sozialer und emotionaler Anker. Ich erinnere mich an Frau L., die anfangs kaum Appetit hatte. Gemeinsam haben wir ihre Lieblingsgerichte gefunden – heute freut sie sich regelrecht auf die Mahlzeiten und nimmt aktiv am Gemeinschaftsgeschehen teil.


    Angehörige begleiten

    Ich weiß, dass Veränderung nicht nur die Bewohner*innen betrifft, sondern auch ihre Familien. Deshalb lege ich großen Wert auf offene Kommunikation: Ich spreche mit Angehörigen, höre zu, begleite sie durch Krisen und helfe, gemeinsam Lösungen zu finden – egal, ob es um medizinische Fragen oder Alltägliches geht.

    Für mich sind Angehörige Teil des Teams, das gemeinsam die Lebensqualität unserer Bewohner*innen stärkt. Ich erinnere mich, wie eine Tochter erleichtert war, als wir gemeinsam eine Lösung für den Tagesablauf ihrer Mutter gefunden hatten. Solche Momente zeigen mir, dass wir mehr als nur Pflege leisten – wir schaffen Sicherheit und Vertrauen.

    Mitarbeitende stärken – um andere gut begleiten zu können

    Ich habe gelernt: Um andere gut pflegen zu können, muss ich selbst unterstützt werden. Bei uns im Haus Birkenhöhe kann ich meinen Dienstplan mitgestalten, Fortbildungen besuchen oder Coachings wahrnehmen.

    Mittwochs ist Mitarbeitertag – ein geschützter Raum, um persönliche Themen zu besprechen, Lösungen zu entwickeln und Unterstützung zu bekommen. Ich lerne, meine eigenen Grenzen zu erkennen, Verantwortung für mich und andere zu übernehmen und gleichzeitig Hilfestellung zu geben, ohne mich selbst zu überlasten.

    Ich erinnere mich, wie ein Kollege durch ein Coaching neue Strategien im Umgang mit herausfordernden Situationen entwickelte – und dass wir alle als Team davon profitieren. Diese Unterstützung stärkt mich, meine Kolleginnen und letztlich auch die Bewohnerinnen.


    Pflege neu gedacht: modern, menschlich, evidenzbasiert

    Für mich bedeutet Pflege weit mehr als reine Versorgung. Ich erlebe sie als Ausdruck von Menschlichkeit, Verantwortung und gesellschaftlicher Kultur. Gerade in der Geriatrie eröffnet dies neue Handlungsspielräume: Ich kann interdisziplinär arbeiten, jeden Menschen individuell sehen und seine Lebensfreude aktiv stärken.

    Veränderung, offene Kommunikation und emotionale Kompetenz sind für mich genauso wichtig wie fachliches Know-how. Ich lerne ständig dazu – fachlich und persönlich – und erlebe, wie bereichernd es ist, gemeinsam im Team neue Wege zu gehen.

    Haus Birkenhöhe zeigt mir jeden Tag, dass Pflege mehr sein kann als ein Beruf: Sie kann gelebte Menschlichkeit, Kreativität und Hoffnung sein – jeden Tag.

  • Annett Bergmann

    Annett Bergmann

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  • Meine Erfahrungen als Mitarbeiter im Haus Birkenhöhe

    Meine Erfahrungen als Mitarbeiter im Haus Birkenhöhe

    Es geht um menschliche Nähe, Vertrauen und Teamgeist – Aspekte, die jeden Arbeitstag besonders machen.

    Als ich vor einiger Zeit meine Arbeit im Alten- und Pflegeheim Haus Birkenhöhe begonnen habe, wusste ich, dass mich eine verantwortungsvolle Aufgabe erwartet. Doch schon am ersten Tag wurde mir klar, dass Pflege hier weit mehr bedeutet als nur medizinische Versorgung.

    Besonders beeindruckend ist die Teamarbeit im Haus Birkenhöhe. Pflegekräfte, Betreuungspersonal und Therapeuten arbeiten Hand in Hand, planen gemeinsam den Tagesablauf und unterstützen sich gegenseitig. Ich erinnere mich an einen Vormittag, an dem wir eine Bewohnerin mit Demenz besonders unruhig betreuen mussten. Nur durch das Zusammenspiel unseres Teams – einer beruhigte sie verbal, eine andere bot Ablenkung durch ein gemeinsames Spiel, während ich die Routineaufgaben übernahm – konnten wir ihr Sicherheit und Ruhe geben. Solche Momente zeigen mir, wie essenziell ein gut funktionierendes Team ist.

    Die Arbeit hier lehrt mich auch, wie eng Pflegequalität und Lebensqualität miteinander verbunden sind. Es reicht nicht, Medikamente zu verabreichen oder bei der Körperpflege zu helfen. Es geht darum, den Bewohnerinnen und Bewohnern kleine Freuden zu schenken: ein Lächeln, ein Gespräch, die Lieblingsmusik, die ihr Herz höher schlagen lässt. Ich denke an einen Bewohner, der seit Monaten kaum sprach, bis wir gemeinsam ein altes Fotoalbum durchblätterten. Sein Strahlen in diesem Moment erinnerte mich daran, dass gute Pflege immer den ganzen Menschen sieht – nicht nur die körperlichen Bedürfnisse.

  • Aynur Özbek

    Aynur Özbek

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  • Horst Werner

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  • Uwe Schön

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  • Fouffeni Tchatako

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  • ⬤ Betreuung

    ⬤ Betreuung

    Wenn Menschen körperlich oder geistig eingeschränkt sind, ist es besonders wichtig einen Tagesablauf zu schaffen, der sie im Rahmen ihres Leistungsvermögens fordert und ihnen einen befriedigenden Tagesablauf gewährleistet. Um das zu erreichen, ist eine zeitintensive Betreuung mit vielfältigen Möglichkeiten nötig, die den Tagesgästen sinnvolle, erfüllende Beschäftigungen geben.

    Verlassen Sie sich im Haus Birkenhöhe auf ein engagiertes Team aus qualifiziertem Personal, das sich einfühlend um die Betreuung ihrer Liebsten kümmert. Denn bei uns werden keine künstlichen Beschäftigungstherapien erzeugt, sondern ein echter Alltag für ein glückliches und zufriedenes Leben geschaffen.

    Tägliche Aktivierungsmöglichkeiten (wechselt 14täg.)

    Vormittags zwischen 10.00 Uhr und 11.00 Uhr
    Nachmittags zwischen 14.30 Uhr und 17.00 Uhr

    Montag

    Bewegungsschule

    Gottesdienst/Singstunde

    Dienstag

    Yoga

    Mittwoch

    Kreatives Gestalten*

    Donnerstag

    Bewegungsschule

    Freitag

    Gedächtnistraining

    Samstag

    Freie Gestaltung**

    Sonntag

    gesellige Runde

    Einmal im Monat Gottesdienstbesuch
    Kirche in Wald-Michelbach

    * zum Beispiel Basteln

    ** zum Beispiel Stammtischrunde

  • ⬤ Pflege

    ⬤ Pflege

    Den liebsten Verwandten eine Tagespflege zu gewährleisten, die ihnen rund um die Uhr gerecht wird, ist in den heimischen vier Wänden kaum möglich, auch wenn es für viele Menschen die erste Wahl sein mag. Beruf, Kinder oder auch einfach die psychische Belastung, die auf Dauer auftreten kann, erschweren eine lückenlose Betreuung ungemein. Und eben jene Lücken, sowie auch die zwischen stationärer Altenpflege und dem Wohnen in den eigenen vier Wänden, wollen wir mit unserer Tagespflege schließen.

    Im Hause Birkenhöhe dürfen Sie sich entsprechend auf qualifiziertes Fachpersonal verlassen, das sich liebevoll der Pflege Ihrer Angehörigen annimmt. So können Menschen mit geistigen oder körperlichen Defiziten weiterhin in ihrer häuslichen Umgebung leben, während Sie tagsüber bei uns ein zweites Zuhause finden.

    Die Pflege ist keine leichte Aufgabe. Vertrauen Sie deshalb auf einen starken Partner wie uns, der Ihren Liebsten eine Umgebung bietet, in der sie sich rundum wohl fühlen werden.

    • Fachlich qualifiziertes und engagiertes Pflegepersonal
    • Liebevoller und verständnisvoller Umgang mit den Tagesgästen
    • Speziell angepasste
    • Pflegemöglichkeit für Demenz-Bewohner/-innen
    • Optimale Pflege durch eine strukturierte Pflegeplanung
    • Erhöhung der Lebensqualität
    • Vorhandene Defizite durch fachlich qualifizierte
    • Unterstützung ausgleichen
    • Mehr Bewegungsfreiheit durch angepasste Räumlichkeiten schaffen
    • Haus-/Facharztvisite
    • Krankengymnastik nach ärztlicher Verordnung
    • Ergotherapie nach ärztlicher Verordnung
    • Behandlungspflegen nach ärztlicher Verordnung
    • Medizinische Fußpflege
    • Friseurbesuch

    Gesetzlich genehmigte Tagespflege

    Krankenkassen übernehmen Kosten

    Neben der Funktion als renommiertes Alten- und Pflegeheim, ist das Haus Birkenhöhe derzeit die einzige Einrichtung zur Tagespflege in der Umgebung mit offizieller Genehmigung. Das bedeutet, dass Sie bei uns durch die finanzielle Unterstützung Ihrer Krankenkasse zusätzlich profitieren können. Für eine unverbindliche Beratung oder auch eine ausgiebige Hausbesichtigung stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Sprechen Sie uns an.